AustrHEDian Summer

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Eine Bodhrán so heiß wie ein australischer Sommer! Lebhaftes Känguru-Trommelfell (original aus Australien, Kentville Drums), konkaver Rahmen aus Riegelesche mit Sunburst-Effekt, isolatHED Universal-Comfort-Stimmrahmen. *Limitiertes Sondermodell - HighEnd Instrument zum Tiefpreis*
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36. BodhránWeekend

vollmerz27.-29. September 2019 in Vollmerz.
Im Mittelpunkt stehen Kurse für Anfänger, fortgeschrittene Anfänger und Fortgeschrittene, dazu:
Konzert mit Four of a kind, Bodhranmaker Christian Hedwitschak und Tippermaker Stevie Moises, Vortrag, Whiskeytasting!

IsolatHED

isolatHED Logo Farbe

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Stimmbare Bodhráns mit innen liegendem Stimmrahmen sind heute gängiges Bild in der Bodhránwelt. Doch als vor einem halben Jahrhundert der zweite Rahmen („Stimmrahmen“ oder „Tonrahmen“) seinen Weg in die Bodhrán gefunden hat, veränderte sich auch der Klangcharakter der Bodhrán. Wo früher nur ein Holzrahmen dem Trommelfell das Schwingen ermöglichte, sind heute eine Vielzahl von Komponenten verbaut. Versteifungsrahmen, Stimmblöcke, Druckplatten, Stimmschrauben, Halteschrauben etc. nehmen durch ihre Eigenschwingungen Einfluss auf das Schwingverhalten der Trommel. Abhängig von Konstruktion und Materialauswahl, können sich Eigenfrequenzen aufschwingen oder auslöschen, verstärken oder abschwächen. Dies kann zu einem unausgeglichenen Gesamtfrequenzbild führen. Frequenzlücken können sich beim Modulieren des Fells mit der Fellhand bemerkbar machen. Die Trommel klingt in solchen Bereichen „dumpf/leer/tot“. Je mehr Eigenfrequenzen von Komponenten auf den Gesamtklang Einfluss nehmen, desto mehr Störfaktoren und Unberechenbarkeiten entstehen.

 Dazu Christian Hedwitschak:

Obwohl mir als angehendem Trommelbauer immer versichert wurde, der Stimmrahmen müsse möglichst viel Reibung und Kontakt zum Außenrahmen haben, um möglichst viel Schwingungen zu übertragen, erschien mir dies immer zweifelhaft. Denn zum einen soll ja das Fell schwingen, und nicht der Rahmen. Zum anderen dämpfen wir ja bei der Bodhrán mit unserem Körper (Arm, Oberkörper, Oberschenkel) eben genau diesen Außenrahmen.

Wäre es also nicht demzufolge besser, wenn der Stimmrahmen möglichst viel mit dem Fell und möglichst wenig mit dem Außenrahmen arbeiten würde? Wäre es nicht sinnvoll, möglichst wenig beeinflussende Komponenten in das Schwingungssystem einzubauen?

 Nochmal Christian Hedwitschak

Bei der Einführung der CoreLine 2012 verbaute ich erstmals einen innenliegenden Stimmrahmen, der keinerlei Kontakt zum Außenrahmen hatte, abgesehen von den sechs Auflagepunkten der Stimmschrauben. Außerdem änderte ich schon davor alle meine Stimmsysteme von einzelnen Stimmblöcken auf durchgehende Innenrahmen ab. Einfach, um weniger Einzelteile und weniger unterschiedliche Materialen, und damit weniger Eigenfrequenzen im Schwingsystem zu haben.

Nun ist es gelungen, auch die Auflagepunkte der Stimmschrauben akustisch zu entkoppeln. Das bedeutet, dass nur noch ein einziges Bauteil im direkten Kontakt mit dem Trommelfell steht: der Stimmrahmen. Somit erhält man praktisch ein Trommel-in-Trommel System: Erstens den Außenrahmen, der in Kontakt mit dem Spielerkörper steht, das Trommelfell hält und alle Komponenten des Stimmsystems aufnimmt. Und zweitens den unabhängigen Stimmrahmen, der wie ein Tonabnehmer oder Steg den Ton am Trommelfell abgreift.
Wie das geht? Mit einer gummiummantelten Druckplatte, die in den Stimmrahmen eingelassen ist. So bleiben die Möglichkeiten eines Mehrpunktstimmsystems erhalten, ohne dass der Stimmrahmen „schwimmt“ oder abgedämpft wird.

Das Ergebnis: eine deutliche Verbesserung in Brillanz und Frequenzhomogenität. Da weniger Energie vom Hauptrahmen absorbiert wird, ist auch eine gesteigerte Lautheit messbar. Der Isolationsstimmrahmen "isolatHED tuning rim" wird für alle bereits existierenden ChangeHED basierten Trommeln erhältlich sein. Einfach den Isolationsstimmrahmen bestellen und selbst austauschen.

Seit Februar 2018 werden alle RWE, RWEchange standardmäßig mit isolatHED-Stimmsystem ausgestattet.

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Wissenschaftliche Untersuchungen an der Universität München haben gezeigt, dass der isolierte Stimmrahmen (hier bei einem Synthetikfell, 90hz Grundstimmung) bei gleichem Anschlagimpuls mehr Lautheit (auf das menschliche Gehör bezogene Lautstärke) erzeugen kann (durchgezogene Linie) als ein klassischer Stimmrahmen. Die Grafik zeigt fünf Einzelschläge bei gleichem Trommelfell, gleicher Grundspannung, gleichem Schlagimpuls.Wissenschaftliche Untersuchungen an der Universität München haben gezeigt, dass der isolierte Stimmrahmen (hier bei einem Synthetikfell, 90hz Grundstimmung) bei gleichem Anschlagimpuls mehr Lautheit (auf das menschliche Gehör bezogene Lautstärke) erzeugen kann (durchgezogene Linie) als ein klassischer Stimmrahmen. Die Grafik zeigt fünf Einzelschläge bei gleichem Trommelfell, gleicher Grundspannung, gleichem Schlagimpuls.

Rolf Wagels

I am always looking for a clear and defined tone in my drum. When Christian first told me about IsolatHED tuning rim, I was intrigued: could this be the next big thing? And it proved to be the next big thing, both in the laboratory testing but also when I tested it in person.

Andy Kruspe - bodhrán/percussion performer and educator:

From improved accuracy and ease of tuning to overall improvement of sound from my existing skins, the IsolatHED tuning rim has taken a great drum and made it better. This is an excellent addition to the ChangeHED system.

Martin O´Neill

Drum is very good. At first I didn't like it as it was almost too bright and didn't feel as controlled but as soon as I went into the studio it was instantly better. Open notes sound mega!! Night and day compared to the drum I was playing. I used it for 3 days in the studio and couldn't go back to the other one. So that's a clear thumbs-up from me!

Stevie Moises, tipper maker

"I was instantly convinced! The skins react even more sensitively now, tone modulation is even more precise, and the sound is even louder and clearer, too! With the new technology, I’ll be able to play even more dynamically, and as a bonus, the drum will be better heard when I’m playing with the band. All of these improvements also make a considerable difference when using a microphone. Even our sound engineer is a fan of isolatHED!"

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Jeder isolatHED Stimmrahmen hat zusätzlich zu dem isolierten, gummiummantelten Druckpunkt auch einen klassischen, also herkömmlichen Druckpunkt (der zweite, kleine schwarze Punkt daneben). Jeder isolatHED Stimmrahmen hat zusätzlich zu dem isolierten, gummiummantelten Druckpunkt auch einen klassischen, also herkömmlichen Druckpunkt (der zweite, kleine schwarze Punkt daneben). Bei komplett entspanntem, also lose drehbarem Stimmrahmen, kann durch Verschiebung auf den jeweiligen Druckpunkt entweder eine vollständige oder eine teilweise Isolierung des Stimmrahmens erreicht werden. So hat der (erfahrene) Spieler die Möglichkeit, den Unterschied im Klang/Schwingungsverhalten der beiden Druckpunkte zu erfahren. In beiden Fällen bleibt der Stimmrahmen vom Außenrahmen der Trommel getrennt. Nur beim klassischen Druckpunkt findet eben mehr Körperschallübertragung durch die Stimmmechaniken statt, was beim gummiummantelten Druckpunkt unterbunden wird. Ein klassischer Druckpunkt kann beispielsweise bei sehr unregelmäßigen oder dicken Trommelfellen Sinn ergeben. Da der vollständig isolierte Druckpunkt jedoch von den meisten Spielern als deutliche Klangverbesserung wahrgenommen wird, ist der Auslieferungszustand jeder Trommel die isolatHED Druckpunktposition. Der unerfahrene Spieler braucht sich über den zweiten Druckpunkt also keine Gedanken zu machen.

ChangeHed

ChangeHED Logo Screen

Die RWEchange wird mit dem ChangeHED Fellhaltesystem von Christian Hedwitschak ausgeliefert. Somit sind Fell und Stimmrahmen austauschbar, was ungeahnte Möglichkeiten eröffnet:

  • Felle können unter ChangeHED Spielern getauscht und ausgeliehen werden. "Wirbelsäule in der Mitte vom Trommelfell, oder auf 2/3, oder ganz am Rand, oder doch lieber gar keine Wirbelsäule im Fell ? Wie klingt DRAGONSkin®classic im Vergleich zu Lambegfell? Soll ich doch mal ein TwinSkin ausprobieren? Wie klingt ein Hirsch DRAGONSkin®? Wie unterschiedlich klingt mein Lieblingstrommelfell mit einem Kompresserstimmrahmen statt dem Standard Comfortrahmen?"
  • Das Nagel/Zierbanddesign ist nun nicht mehr an den Hauptrahmen gebunden sondern an das Trommelfell.
  • Es ist nun z.B. möglich, für einen roten RWE-Hauptrahmen  ein DRAGONSkin®spicy mit rotem Zierband und Silbernägel, ein weiteres Wechselfell Hirschhaut ohne Ziernägel, ein weiteres Wechselfell EdlauerSelect nur getaped ohne Ziernägel, ein weiteres Wechselfell TwinSkin mit Nylonband schwaz und ein weiteres Wechselfell transparentes Synthetikfell mit schwarzem Nylonband zu bekommen. Und das sind nur einige Kombinationsmöglichkeiten von vielen weiteren Optionen!
  • Es ist nun möglich, für einen Schlechtwetter-Open-Air-Gig ein Synthetikfell zu wählen und danach wieder zu seinem Lieblingsnaturfell zu wechseln.
  • Wer Bodhránspiel unterrichtet kann sich für den Unterricht ein transparentes Synthetikfell auswählen um die Linke-Rechte-Handkoodination anschaulicher zu demonstrieren und danach wieder zum Naturfell wechseln.
  • Es ist nun auch möglich, für das Lieblingstrommelfell einen neuen Hauptrahmen zu bekommen - Sonderanfertigung in praktisch allen Varianten möglich, auch konkave Rahmen.
  • Es ist möglich, ein Reservefell mit auf Tour zu nehmen.
  • Ein neues Trommelfell kann nun weltweit vom Kunden selbst montiert werden ohne die ganze Trommel zur Reparatur zu verschicken. Spart Porto und Zollabwicklung.

FAQ ChangeHED - hier klicken

Warum sieht ChangeHED so aus, wie es aussieht? Was hat sich der Maker dabei gedacht? Hätte man das nicht anders machen können?
Ja, natürlich hätte ein Fellhaltesystem auch anders aussehen oder anders funktionieren können; es gibt ja auch andere Fellhaltesysteme bei anderen Trommeln bzw. beim Schlagzeug.
ChangeHED ist nun aber das Ergebnis von über einem Jahrzehnt Praxiserfahrung im Bodhránbau. Die Bodhrán ist eine einseitig bespannte Rahmentrommel, die mit der Fellhand moduliert, und deren Außenrahmen vom Körper des Spielers gehalten bzw. gedämpft wird.
Dies sind grundsätzliche Unterschiede z.B. zum Schlagzeug, wo die Trommel frei schwingen kann, und wo der Einfluss des Außenrahmens auf den Gesamtklang viel entscheidender ist als bei der Bodhrán, bei der der Stimmrahmen eine viel wichtigere Rolle spielt.
Einen Stimmrahmen in dem Sinne wie bei der Bodhrán kennt man im Schlagzeugbereich nicht: Das Fell wird direkt über den Außenrahmen gezogen.
Der Stimmrahmen als tonbeeinflussendes Element im Klangsystem macht die Bodhrán in der gängigen heutigen Bauweise tatsächlich zu etwas Besonderem. Der Stimmrahmen ist mehr als nur die Fellauflage - er ist ein eigenständiges Bauteil, dessen Eigenschaften (Materialauswahl, Steifheit, Profilquerschnitt, Fellauflage [bearing edge], Oberflächenbeschaffenheit) enormen Einfluss auf den Gesamtklang des Instruments haben.
Das ChangeHED-Fellhaltesystem baut genau auf diesem Wissen auf.

Warum baust du nicht auf dem gängigen Schlagzeug-Fellsystem mit Alurahmen auf?
Weil ich ein Fellhaltesystem speziell für die Bodhrán schaffen wollte. Obwohl Synthetikfelle auch bei der Bodhrán interessant geworden sind, spielen Naturfelle nach wie vor die entscheidende Rolle. Ich wollte ein System entwickeln, das für Naturfelle UND Synthetikfelle geeignet ist.
Die Trommelfellausformung am Rand des Alurahmensystems ist für die meisten Naturfelle schlichtweg ungeeignet, da Naturfelle einen größeren Stimmspielraum und eine größere Fellauflage benötigen.
Ich wollte nicht die Bodhrán an ein Fellhaltesystem anpassen, sondern das Fellhaltesystem an die Bodhrán.

Warum sind die Fellhalteschrauben (die kleinen Inbusschrauben) HINTER, und nicht zwischen den Stimmschrauben angeordnet, was doch bei der Montage viel komfortabler wäre?
Weil da, wo der Stimmrahmen den meisten Druck aufs Fell ausübt, auch der größte Halt zwischen Fellrahmen und Hauptrahmen entstehen muss.
Außerdem sollte ChangeHED optisch so unauffällig wie möglich werden.

Warum kein werkzeugloses Fellwechselsystem?
Nach den Erfahrungen mit dem Dreh- bzw. Bajonettverschluss bei der SR Bodhrán habe ich mich ganz bewusst für das Inbusschrauben-Haltesystem entschieden. Nicht, weil es nicht funktionieren würde, sondern weil es nicht ins Gesamtkonzept von ChangeHED passt.
ChangeHED und Fellwechseln ist kein MUST-HAVE. Es ist ein Nice-to-Have. Jedes Trommelfell benötigt eine gewisse Zeit bis es eingespielt ist, bzw. bis es sich auf den Rest der Trommel eingestellt/eingespielt hat. Dies kann je nach Fell einige Minuten bis einige Tage dauern.
Die höchste Priorität des Fellhaltesystems ist also nicht, das Fell möglichst schnell und oft zu wechseln, sondern eine zuverlässige, dauerhafte, starke und optisch unauffällige Verbindung des Fellrahmens zu bekommen.

Warum gibt es ChangeHED nur für 37cm / 15"?
37cm hat sich als die universellste Größe herausgestellt. Die meisten Trommelfelle und die meisten Stimmrahmen funktionieren auf diesem Durchmesser. Die meisten Spieler kommen mit dieser Größe gut klar. Dieser Durchmesser ist zwar klein genug, um einen definierten Klang zu bekommen, aber auch groß genug, um eine angemessene Lautstärke zu produzieren.

Warum hat ChangeHED 6 Stimmschrauben?
Natürlich möchte der Spieler einerseits so wenige Stimmschrauben wie möglich, um so schnell wie möglich stimmen zu können.
Andererseits benötigt man genug Druckpunkte und einen flexiblen Stimmrahmen, um selbst kompliziert zu stimmende Trommelfelle möglichst genau stimmen zu können. Beim ChangeHED-Durchmesser kann man die meisten Trommelfelle und die meisten Stimmrahmen optimal mit 6 Druckpunkten ansteuern.

Plastik statt Holz? In einem hochwertigen Instrument?
Ja. Warum nicht! Das Bauteil an der Stelle im Klangsystem hat klangtechnisch einen minimalen Einfluss auf den Gesamtklang; es übernimmt lediglich die Körperschallübertragung vom Stimmrahmen auf den Außenrahmen. Früher habe ich an der Stelle Metallbauteile verwendet, die meisten meiner Kollegen verwenden schon seit vielen Jahren Kunststoffblöcke. Klangtechnisch steht dem also nichts entgegen.
Auch wenn es dem Spieler nicht bewusst ist, wird schon lange viel Kunststoff in der Bodhrán verbaut: die Stimmschraubenköpfe, das Tape, das Zierband, der Lack, jede einzelne Leimfuge - alles Kunststoffe.
Für mich war es ein langer Entscheidungsprozess, diesen Schritt zu gehen. Je genauer man über die Anforderungen dieses Bauteils nachdenkt, desto logischer wird die Forderung nach einem Kunststoff-Spritzgussteil. Höchste Präzision und Reproduzierbarkeit bei Gewichtseinsparung und guter Verfügbarkeit

Noch ein Schlusswort vom Maker?
Ja :) ChangeHED ist, wie schon erwähnt, kein Allheilmittel für jeden Kundenwunsch. Es ist kein MUST-HAVE, sondern ein Nice-to-Have.
Der Sinn von ChangeHED ist nicht, mehrmals täglich das Fell zu wechseln. Aber es ist in vielerlei Hinsicht eine nützliche Möglichkeit.
ChangeHED ist ein höchst wertvolles Werkzeug für Spieler, Bauer und Entwickler.
ChangeHED lebt von dem, was wir alle draus machen ...und es macht Spaß! :)

Christian Hedwitschak über seine Entwicklung - hier klicken

Im Juni 2013 habe ich bei der Craiceann Bodhrán Summer School auf Inis Oírr das ChangeHED-Fellhaltesystem vorgestellt.
Ich sehe dieses Fellhaltesystem, bei dem man sowohl das Trommelfell als auch den Stimmrahmen austauschen kann, als das Ergebnis aller Entwicklungen und Erfahrungen, die ich in den letzten 12 Jahren gemacht habe.
Sicherlich kann ChangeHED allein schon wegen dem einen, fixen Durchmesser von 37cm nicht alle Kundenwünsche erfüllen, und es sind nicht alle Klangmöglichkeiten erreichbar.
Deswegen werde ich selbstverständlich auch in Zukunft Kundenwunschtrommeln und vor allem Signature Lines bauen.

Das ChangeHED System bietet jedoch vor allem für Einsteiger und Fortgeschrittene riesige Vorteile und Möglichkeiten bei ihrer persönlichen spielerischen Entwicklung. Die Trommel kann jederzeit dem Spielstil, den Klangvorlieben und den Einsatzsituationen angepasst werden.
Wie ein Chamäleon verändert sich die Trommel und passt sich der Umgebung an.

Ein weiterer, enormer Vorteil des ChangeHED-Systems ist seine Verwendung als Developer Tool. So können z.B. Stimmrahmen bei ein und demselben Trommelfell beliebig oft nachbearbeitet und erneut getestet werden. Unterschiedliche Trommelfelle können auf ein und demselben Stimmrahmen getestet werden. Dies eröffnet völlig neue Möglichkeiten für Instrumentenbauer.

ChangeHED ist mehr als nur eine Trommel.
ChangeHED ist ein Trommelsystem.

Ein System, dessen Komponenten beliebig kombiniert und getauscht werden können, egal wo in der Welt, und egal von welchem Hersteller.

Video ChangeHED - hier klicken

Blayne Chastain erklärt den Aufbau des ChangeHed Fellhaltesystems in diesen Videos:

Auf der Website von Christian Hedwitschak sind folgende Optionen zu bestellen:

Stimmrahmenprofile
Verschiedene Stimmrahmenprofile mit unterschiedlichen Fellauflageausführungen beeinflussen die Klangentwicklung ein-und des selben Trommelfells.

  • Der bei der RWEchange mitgelieferte Kompressorstimmrahmen passt optimal zum Lambegfell und meinem Klangideal, da er den Klang trockener und definierter macht.
  • Für Synthetikfelle ist ein spezieller Stimmrahmen mit Baumwollauflage verfügbar, der dem Fell etwas mehr "Natürlichkeit" verleiht, ohne "schwammig" zu werden.
  • Der "Bassmonsterrahmen" mit dicker Sämischlederauflage und großer Innenrundung holt das Maximum an langschwingendem, warmem Bass aus jedem Trommelfell.
  • Stimmrahmen mit Sämischlederauflage verhindern ein Quietschen bei weichen, flexiblen Fellen und erhöhen die Stimmstabilität.
  • Der Comfortrahmen ohne Sämischlederauflage holt die höchstmögliche Brillianz aus härteren Fellen. (Bei weichen Fellen kann das Fell anfangen zu quietschen.)

Trommelfelle
Verschiedene Trommelfelle bieten nicht nur unterschiedliche Klangeigenschaften, sondern fühlen sich auch beim Spielen unterschiedlich an und verhalten sich unterschiedlich bei Klimaeinflüssen. Folgende Felle sind für das ChangeHED System derzeit verfügbar:

  • unser beliebtes EdlauerSelect  in unterschiedlichen Dicken, mit oder ohne Wirbelsäule von der Ziege und auf Anfrage auch von anderen Tieren wie Hirsch, Kalb, Pferd.
  • DRAGONSkin® in den Ausführungen velvet, classic, spicy.
  • Synthetikfelle. Diese sind praktisch unbeeindruckt von Klimaeinflüssen. Die besten Ergebnisse wurden mit REMO SKYNTONE® und Fiberskin3 erzielt. Für Unterrichtszwecke ist eine transparente Variante verfügbar.
  • TwinSkin in allen möglichen und unmöglichen Kombinationen ;). Auch Fellringe, Fellstreifen und Patches zwischen den beiden Fellen sind machbar!
  • Die unbespannten Fellhalterahmen sind auch extra erhältlich. So können Sie z.B. selbst ein Fell aufziehen oder sich von einem anderen Trommelbauern den Rahmen bespannen lassen.

Transport- / Aufbewahrungsrahmen
Dies ist ein einfacher Holzring im Durchmesser der Stimmrahmen. Der Transportrahmen kommt bei extra Trommelfellen zum Einsatz, die gerade nicht auf einer Trommel montiert sind. Er wird mittels 6 Schrauben (gleicher Inbusschlüssel wie bei ChangeHED) und daran befindlichen Winkelauflagen in ein Trommelfell gespannt. Der Einsatz dieses Rahmens wird zum Transport oder bei längerer Aufbewahrung des Trommelfells empfohlen, um das Fell vor möglichen Verformungen und Beschädigungen zu schützen. Der preisgünstige Rahmen wird mit den Winkeln etwa mittig und bei niedriger Fellspannung zwischen den Befestigungslöchern montiert
und verhindert somit Deformationen. Für hohe Fellspannungen ist der Rahmen jedoch nicht geeignet.

Bildergalerie


Das ChangeHED System im Aufschnitt

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Geschichte der Bodhrán

In den letzten 50 Jahren hat die Bodhrán eine Entwicklung durchgemacht, wie sie kaum einem anderen Instrument unserer Zeit widerfahren ist. Aber was war vorher?

Der Ursprung

Liam Ó Bharáin hat neben einigen anderen grundlegende Forschung zum Thema Ursprung der Bodhrán durchgeführt und hier veröffentlicht. Auf Ihn beziehe ich mich in diesem Abschnitt.

Die Bodhrán ist eine Rahmentrommel, wie es sie in vielen verschiedenen Formen auf der ganzen Welt verteilt gibt. Dennoch ist die Herkunft der Bodhrán ungeklärt. Ihre äußerliche Verwandtschaft zum Tambourin ist offensichtlich, aber einen Beweis, dass sie auf Handelswegen mit dem südlichen Europa nach Irland gekommen ist, wurde noch nicht gefunden.

Das Wort „Bodhrán“ stammt aus dem irischen bodhar, welches taub, stumpf, benommen oder auch dumpf bedeuten kann. Das Wort Bodharaí steht für einen hohlen Ton, den Klang einer Trommel und so weiter. Vom Wort bodhar leitet sich übrigens seit dem Mittelalter das engl. Wort „to bother“ ab. Bodhar ist heute nicht mehr im Gebrauch.

Der früheste Nachweis eines Gebrauchs des Wortes bhodhrán geht auf eine Schrift aus dem 15.Jhd. zurück, eine medizinische Anleitung, in der ein aufgeblähter Bauch mit dem Sound einer Trommel (bhodhrán) beschrieben wird. Auch in alten Lexikaeinträgen zeigt sich, dass das Wort Bodhrán vor 1827 schon in Gebrauch war. Auf Abbildungen eines irischen Malers (Maclise), die ca. 1850 entstanden sind, sieht man eine Rahmentrommel, bei der die linke Hand des Spielers innen das Fell berührt und die rechte die typische Bewegung auszuführen scheint. Die folgenden drei Bilder zeigen drei Ausschnitte aus dieser Abbildung.

  • Bild5

    Daniel Maclise(* 25. Januar 1806 in Cork in Irland; † 25. April 1870 in Chelsea) war ein irischer Maler.
    Auf seinen Abbildungen, die ca. 1850 entstanden sind, sieht man eine Rahmentrommel, bei der die linke Hand des Spielers innen das Fell berührt und die rechte die typische Bewegung auszuführen scheint. Die folgenden zwei Bilder zeigen Ausschnitte aus dieser Abbildung.

  • Bild4

    Daniel Maclise (* 25. Januar 1806 in Cork in Irland; † 25. April 1870 in Chelsea) war ein irischer Maler.
    Auf seinen Abbildungen, die ca. 1850 entstanden sind, sieht man eine Rahmentrommel, bei der die linke Hand des Spielers innen das Fell berührt und die rechte die typische Bewegung auszuführen scheint. Die folgenden zwei Bilder zeigen Ausschnitte aus dieser Abbildung.

  • Bild3

    Daniel Maclise (* 25. Januar 1806 in Cork in Irland; † 25. April 1870 in Chelsea) war ein irischer Maler.
    Auf seinen Abbildungen, die ca. 1850 entstanden sind, sieht man eine Rahmentrommel, bei der die linke Hand des Spielers innen das Fell berührt und die rechte die typische Bewegung auszuführen scheint. Die folgenden zwei Bilder zeigen Ausschnitte aus dieser Abbildung.

Wie weitere Forschungen ergeben haben, fanden sich in einigen Bereichen Kerrys schon in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts einige Bodhránhersteller, die damals nicht nur für die lokalen Musiker, sondern auch schon für Touristen gebaut haben, die Bodhrán war also damals schon ein beliebtes Souvenir.

  • SonnyFrom Liam Ó Bharáin: Bodhrán: its origin, meaning and history
    "James (Sonny) Davey, from Bunanadden, Ballymote in County Sligo
    , made his first bodhran some time between about 1917, when he was eight years of age, and 1920, when he was 12 (Schiller, 2001; Vallely, 1999). He related to Rina Schiller (2001) how the first bodhran he owned was made by an 'old flute player' and that he went to the crossroads (this would have been to crossroads dances) accompanying him on the bodhran. He first made a bodhran himself for a man who approached him in a hall in Bunanadden 'where we were having a tune'. Davey was apparently accompanying the fiddler Fred Flynn at an event in the hall. James relates that he was shown how to cure goatskin by a Donegal man. He had a workshop organised and was making bodhrans commercially with an emphasis on the tourist trade by 1927. Some of these early bodhrans bore the inscription 'Souvenir of Ireland'. Schiller goes on to relate how he soon gave up the tourist trade to concentrate on making bodhrans in response to a strong demand for his product from musicians in Ireland." (Schiller, 2001; Vallely, 1999).

    James (Sonny) Davey

Um die Entwicklung der Bodhrán zu verstehen, muss man auch einen Blick in die Geschichte der traditionellen irischen Musik werfen. Denn nicht immer war diese so weit verbreitet und beliebt wie heute. Nachdem es in den ersten Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts aus verschiedenen Gründen (Stichworte sind Kirche, Auswanderung etc.) nicht so gut um die irische Musik bestellt war, hat sie sich in den 50er und 60er Jahren, Dank Sean O'Riada und Folkrevival gut erholt. In diese Zeit fällt auch die Umwandlung der Bodhrán vom Ritualinstrument zum Musikinstrument.

Das Ritualinstrument

Früher wurde die Bodhrán häufig zum St. Stephens Day (26. Dezember) herausgeholt. Dann zogen die Wren Boys umher und versuchten, den Zaunkönig zu fangen, das Ritual ist als "Hunting the Wren" bekannt.

  • WB01Wren Boys, Ireland 1947.
    Sogenannte Wren Boys, mit Bodhrán. Auch heute findet man diese Tradition noch in Irland, vor allem im Co. Kerry. Der Zaunkönig soll angeblich St. Stephen verraten haben, aber auch schon vor der Christianisierung wurde er gejagt, so dass anzunehmen ist, dass sich die Kirche des heidnischen Feiertags bemächtigt hat und so ein Ritual christianisiert wurde. Die Wren Boys, die in einigen Gegenden auch Mummers genannt werden, ziehen mit Whistle und Bodhran umher. Hier ein historischer Film!

    The Wren Boys

Als Sean O'Riada in den 50er Jahren anfing, traditionelle irische Musik auf die Bühne zu bringen, hat er beschlossen: "The Bodhrán is the national drum". Damit war der Weg frei und im Laufe der Zeit hat sich die Trommel über Bands wie die Chieftains weiter verbreitet. Die Trommel hat sich immer weiter entwickelt und das geschieht auch heute noch, da es immer wieder innovative Ideen gibt. Vom Stimmsystem über verschiedene Rahmentiefen und Dimensionen bis hin zu verschiedenen Fellarten wurde und wird viel experimentiert.

  • Bild2Seán Ó Riada (bürgerlich John Reidy; * 1. August 1931 in Adare, County Limerick; † 3. Oktober 1971 in London) war als Komponist und Bandleader eine einflussreiche Persönlichkeit der Renaissance der traditionellen irischen Musik in den 1950er und -60er Jahren, nicht zuletzt durch seine Band Ceoltóirí Chualann, seine Kompositionen und Radiosendungen.
    Von 1961 bis 1969 war Seán Kopf der Formation Ceoltóirí Chualann. Obwohl sie in dunklen Anzügen mit Krawatte auftraten, spielten sie traditionelle Stücke. Seán spielte in dieser Formation u.a. die Bodhran. Die Mitglieder von Ceoltóirí Chualann entsprachen im Grunde denen der 1962 von Paddy Moloney gegründeten Chieftains.

    Seán Ó Riada

Das Musikinstrument

Die ersten Bodhráns waren eher laut und von geringer Qualität. Eine der ersten Aufnahme mit einer Trommel im Kontext der irischen Musik stammt aus dem Jahre 1927. Unklar ist, ob es sich dabei um ein Tambourin oder eine Bodhrán handelt, die Grenzen sind sicher fließend. Die Spielweise war entweder mit einem Stick oder mit der Hand, die linke Hand berührte das Fell nicht, manchmal gab es Schellen, die am Rahmen befestigt waren. Im Lauf der Zeit wurde der Sound bereinigt: Die Schellen verschwanden, das Fell wurde mit der linken Hand abgedämpft und die Spieltechnik verfeinert. Spieler wie Peadar Mercier, Johnny "Ringo" McDonagh oder John Joe Kelly haben in den letzten 40 Jahren die Trommel und die Spieltechnik dahin gebracht, wo sie jetzt steht.

  • peadarAus der Wikipedia:
    Peadar Mercier
    (* 1914 in Irland).
    Er wurde bekannt durch seine Mitgliedschaft bei den Chieftains. Im Jahre 1966, nachdem sein Vorgänger David Fallon nicht mehr abkömmlich war, wurde er von Paddy Moloney als Bodhran-Spieler in die Chieftains geholt, deren Mitglied der zehnfache Vater bis 1975 blieb. Auf den Alben Chieftains 2 bis 5 ist er zu hören, bevor er 1976 aus Altersgründen nach einer Australien-Tour ausschied. Sein Nachfolger wurde Kevin Conneff.
    Neben den Chieftains ist er auf einem Album von Dolores Keane & the Reel Union zu hören (There was a maid, 1978) sowie auf dem Album „Tin Whistles“ von Paddy Moloney und Sean Potts (1973).Auch sein Sohn Mel ist heute ein gefragter Bodhrán-Spieler.

  • Johnny McDonaghAus Celtic Music Net:
    Wie kein anderer erweiterte Johnny McDonagh als Perkussionist der Gruppe Dé Dannan in den 70er Jahren die technischen Möglichkeiten der irischen Rahmentrommel Bodhrán, er hält nach wie vor seinen Rang als einer der professionellsten Bodhrán- u. Bones-Spieler Irlands. Am 30. März 1951 wurde Johnny ‘Ringo’ McDonagh in Galway geboren. Beeinflusst von den Experimenten Seán Ó Riadas, aber auch von Jazz- u. Rockperkussionisten wandte er sich der Rahmentrommel Bodhrán zu u. gründete 1975 mit Frankie Gavin, Alec Finn u. Charlie Piggot die bedeutende Band Dé Danann, deren schnelle Instrumentals von seinen Beats gejagt wurden. McDonagh, gründete Ende der 80er Jahre sein eigenes Ensemble Arcady. 

  • DSC 7069From Celtic Instruments.com
    John Joe Kelly began percussing at an early age. By the time he was seven, he'd taken to borrowing his older sister Grace's tin whistles, unfortunately using them as drumsticks and denting them in the process. A friend of John Joe's father observed this behavior and bought him a 10-inch bodhrán. Kelly's technique on the bodhran is astounding. He has mastered the fine art of exerting pressure on the inside of the drumhead to bring the pitch of the instrument higher and lower, all the while pounding out series after series of rapid-fire doublets and triplets. John Joe also plays mandolin and banjo.

Entwicklung von Stilen

Peadar Mercier hat als Bodhránspieler der Chieftains die Trommel in den 60er Jahren erstmals in einen Bandkontext gebracht und in Arrangements miteinbezogen. Johnny McDonagh war einer der ersten die das Fell mit der linken Hand abgedämpft hat und somit die Tonhöhen verändert hat. John Joe Kelly hat Rhythmen aus anderen Musikrichtungen während der 90er Jahre in sein melodiöses Spiel eingebracht. Natürlich haben auch Spieler wie Tommy Hayes, Junior Davey und Hersteller wie Seamus O'Kane einen massiven Anteil an der Entwicklung verschiedenster Stile.

Ausblick

Die Entwicklung ist keineswegs abgeschlossen und auch heute entwickelt sich die Bodhrán weiter. Diverse Hersteller kommen immer wieder mit neuen Innovationen, wie z.B. dem Kompressorstimmrahmen auf den Markt und Spieler wie Eamon Murray, Stiofan O'Brian, Martin O'Neill oder auch Jimmy Higgins entwickeln neue Spielstile, die auch in unterschiedliche Richtungen gehen. Aber das ist gut, das zeigt nur die Vielfalt dieses wunderbaren Instruments, dessen Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist.

Ratgeber Bodhránkauf

Einige der häufigsten Fragen, die mir immer wieder gestellt werden, ist die Frage: Welche Trommel soll ich kaufen? Da gibt es natürlich immer wieder unterschiedliche Ansprüche und Finanzvorgaben, daher ist eine pauschale Antwort schwierig. Ich will dennoch versuchen, hier ein paar Tipps zusammenzustellen.

Was nicht?
Fangen wir mit dem an, was man nicht kaufen sollte. Dazu gehören nach meiner Ansicht Trommeln, die aus unbekannten Quellen stammen oder industriell hergestellte Felle haben. Hierzu ein paar Erklärungen: Bei ebay oder in Musikläden (auch in Irland) findet man häufig Trommeln, die billigst aus Fernost importiert wurden und hier unter 100€ verkauft werden. Das Fell dieser Trommeln ist meist steinhart, und klingt nicht so, wie man sich das eigentlich wünscht: Schön bassig, saubere Mitten, knackige Höhen. Meist sind diese Trommeln auch noch mit einem keltischen Muster oder einem Guinness Logo versehen. Diese Bodhráns taugen ausschließlich dazu, sie an die Wand zu hängen. Mehr nicht. Keiner weiß, wo das Fell herkommt, mit welchen Chemikalien es von wem unter welchen Bedingungen (Löhne, Tierhaltung etc.) behandelt wurde. Die meisten Bodhráns dieser Art kommen aus Pakistan. Selbst in Irland findet mna derartige Trommeln! Wieviele enttäuschte Gesichter habe ich schon in meinen Workshops gesehen, als ein Kearns Besitzer zum ersten Mal einen Vergleich zu einer Qualitätstrommel hatte...

Was soll man denn dann kaufen?
Was zeichnet aber nun eine Qualitätstrommel aus? Ein guter Klang, saubere Verarbeitung, lange Haltbarkeit, Spielbarkeit generell (bei einigen billigen Trommeln passt die Hand kaum unter das Kreuz). Dabei spielen sicher viele Faktoren eine Rolle, die Hauptsache ist jedoch das Fell.

Das Fell
Dieses wird aus Ziegenhaut gegerbt, manchmal auch aus Kalb oder Känguruh, auch Emu, Hirsch und Greyhound habe ich schon gesehen. Dieser Prozess braucht Zeit, was sich das leider auch im Preis widerspiegelt. Bei schnell hergestellten Fellen werden häufig Chemikalien hinzugegeben, die vermeidbar wären. Wenn man ein Fell anfasst, sollte es geschmeidig und nicht hart und kratzig sein. Ein bemaltes Fell ist nicht zu empfehlen. Häufig wird das Fell zur Vermeidung von einem Überschuß an Obertönen abgeklebt, entweder mit Tape außen oder mit einem Fellring innen. Tape außen die komplett freie Handbewegung innen am Fell, und man kann es genauer "einstellen", d.h. mal mehr und mal weniger tief tapen. Ebenso ist es möglich, das Tape einfach zu erneuern.

Die Stimmung
Von nicht stimmbaren Trommeln ist abzuraten. Die Naturfelle reagieren auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit und zwingen damit den Spieler in einem Tonbereich zu spielen, den er gar nicht will. Nicht stimmbare Trommeln müssen mit Wasser entspannt und mit Hitze gespannt werden. Das ist auf Dauer unpraktisch. Also stimmbar.
 
Das Stimmsystem
 
  • rwestimmWerkzeugloses Kompressorstimmsystem - RWE
    Die RWE ist mit einem werkzeuglosen Kompressorstimmsystem ausgestattet. Dabei handelt es sich um einen trichterförmigen, verhältnismäßig hohen Fellauflagerahmen, welcher durch seine spezielle Form und Beschaffenheit die Obertonstruktur, und damit das Klangbild der Trommel positiv beeinflusst.
    Alle Details zum Kompressorstimmrahmen finden sich hier.
  • detail3Werkzeugloses Stimmsystem - CoreLine von C. Hedwitschak
    Das Mehrpunktstimmsystem mit leichtgängigen, offen liegenden Kreuzgriffen ermöglicht präzises und schnelles Stimmen ohne Werkzeug und läßt sich dank der Viererteilung mühelos und übersichtlich bedienen. Die Innenform des Stimmrahmens schmiegt sich angenehm an die Fellhand und sorgt so für ein komfortables Spielgefühl.

  • inbusIntegriertes Stimmsytem - Norbert Eckermann
    Das System benötigt einen Inbus Schlüssel und ist im Rahmen integriert. So kommt es ohne zusätzlichen Stimminnenrahmen aus, was es zu einem schlanken System macht. Wie bei allen integrierten Systemen ist ein eventuelle Wartung schwieriger als bei offen liegenden Systemen.
  • bodhran-rosewood-frame hinnerk-ruemenapf-v01-i01-h2000klassisches Stimmsystem - Bodhrán aus Pakistan
    Viele Bodhráns werden mit diesem System ausgeliefert, die Schraubenköpfe können unterschiedliche Formen und Dimensionen haben. Die Schraube drückt den inneren Stimmring nach unten.
 
Es gibt verschiedene Systeme, z.B. das klassische Stimmsystem mit Schrauben mit verschiedenen Köpfen und zusätzlichem Stimmring oder ein im Rahmen integriertes System, welche alle brauchbar sind.
 
Heute sollte man allerdings eine Bodhrán mit werkzeuglosem Stimmsystem bevorzugen, wie es von verschiedenen Herstellern angeboten wird. Nicht mehr nach Werkzeugen zu suchen und diese Werkzeuge dann in die Schrauben fummeln zu müssen, ist einfach komfortabler. Wichtig ist hierbei, dass die Schrauben leichtgängig sind, da kein Werkzeug eingesetzt wird. Christian Hedwitschak (CH) bietet inzwischen in allen Preisklassen nur noch das werkzeuglose Stimmsystem an. 
Alle diese Stimmsysteme ermöglichen das gezielte Stimmen von einzelnen Fellbereichen, was ich für sehr nützlich halte. Ein Stimmsystem, welches lediglich das ganze Fell rauf oder runterstimmt (z.B. pneumatisches System) halte ich für nur bedingt geeignet.
 
Der Rahmen
Dieser sollte stabil, und aus hochwertigem Holz hergestellt sein. Zu dünne, billige Rahmen können sich verziehen. Massivholz oder Schichtholz ist besser als Sperrholz. Natürlich sollte der Rahmen sauber verleimt sein und keine scharfen Kanten haben.
 
Welche soll ich denn nun kaufen?
Welche Trommeln ich bevorzuge sieht man in meinem Shop. Ich verkaufe nur Trommeln, hinter denen ich voll stehen kann, als Hedwitschak Premium Partner bin ich an der Entwicklung einzelner Modelle mit beteiligt. Die Bodhráns von Christian Hedwitschak halte ich für die besten am Markt. Außerdem legt Christian Hedwitschak Wert auf kurze Transportwege der Materialien, faire Bezahlung der Lieferanten und Mitarbeiter und auf eine Materialauswahl, die auf Nachhaltigkeit beruht. Das heißt nicht, dass alle anderen schlechte Trommeln bauen.
Hier eine Liste weiterer Hersteller: Seamus O'Kane, Ben March, Eoin Leonard, Paul McAuley, Michael Vignoles, Alberto Alfonso, Brendan White, David W. Settles, Bruce Carver, John Prange, Dragon Drums, Robert Forkner, Eamon Maguire, Davy Stuart, Mance Grady, Finnegan Hill Percussion oder Norbert Eckermann. (Sicher habe ich einen in der Liste vergessen, daher erhebt diese auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit).
 
Preisklassen
Christian Hedwitschak bietet gezielt auch Trommeln für Einsteiger und Semiprofis an: Die CoreLine Bodhránserie beginnt bereits bei 240€ und ist ein vollwertiges Musikinstrument. Ziel ist es, dem Kunden ein hochwertiges Instrument zu einem hervorragenden Preisleistungsverhältnis und in einer großen Modellvielfalt zu bieten.
In der Oberklasse sind kaum Grenzen gesetzt, bei einer Trommel über 400€ muß dann auch schon alles stimmen. Hierzu zähle ich auch ein praktisches werkzeugloses Stimmsystem sowie ein Fell und eine Verarbeitung ohne Kompromisse. Im Falle der RWE kommt noch der Kompressorstimmrahmen und das Lambegfell dazu. Bei der Auswahl des richtigen Makers ist mir dabei auch eine konstant hohe Qualität und ein guter Kundenservice wichtig.
 
Hört man den Unterschied?
Ja. Ich habe mit einem Bodhrankurs (18 Teilnehmer) einen zweifachen Blindtest mit verschiedenen Herstellern und Preisklassen gemacht (ich spiele die Trommel, die Schüler haben bewertet ohne zu sehen, welche Trommel ich in der Hand hatte, 2 Durchgänge, dann wurde der Mittelwert der Bewertung ermittelt). Dabei hatten dann in der Tat die teureren Trommeln die Nase vorn.
 
Was ist noch zu beachten?
Der Idealfall ist, dass man die Trommel vor dem Kauf ausprobieren kann. Normale Musikläden bieten kaum Bodhráns an, wenn dann häufig wieder Billiginstrumente. In meinen Showroom kann man jederzeit nach Absprache kommen und sich durch das gesamte Hedwitschak Programm (Bodhráns und Tipper) trommeln. Weiterhin bieten sich die von mir durchgeführten Workshops an, um dort aus der gesamten Auswahl eine Trommel zu finden. Ebenso wird dort Zubehör wie Sticks oder Taschen angeboten. Bei den zweimal im Jahr stattfindenden BodhranWeekends ist die Auswahl noch größer, da auch Guido Plüschke mit dabei ist. Sollte ein Ausprobieren nicht möglich sein, so hat man bei einer Bestellung im Shop natürlich auch ein 14-tägiges Rückgaberecht. Es spricht für die Qualität der angebotenen Hedwitschak Bodhrans, dass vom Widerrufsrecht auch bei über tausend verkauften Bodhrán bislang genau einmal Gebrauch gemacht wurde!
Einige Links im Netz erleichtern vielleicht auch die Entscheidung. Das deutsche Bodhran-Forum ist Anlaufpunkt für alle deutschsprachigen Bodhranspieler und hier wurden auch schon oft Tipps zur Anschaffung gegeben. Die englischsprachige yahoo group zum Thema Bodhrán ist ebenfalls sehr zu empfehlen, auf bei Facebook gibt es inzwischen mehrere Anlaufstellen.
Wenn nun noch Fragen offen sind, wendet Euch einfach an mich, dann wird das geklärt.

Die Bodhrán

Die Bodhrán ist eine Rahmentrommel. Rahmentrommeln werden auf der ganzen Welt gespielt, aber die Spielweise, bei der das Fell mit der rechten Hand mit der Hand oder einem Schlegel (Tipper) geschlagen wird, während die andere Hand die Tonhöhe verändert, ist einzigartig. Die Spielweise hat sich in den letzten 50 Jahren sehr differenziert herausgebildet aber die Bodhrán befindet sich immer noch in der Entwicklung, was sowohl Stile als auch die Herstellung betrifft.
 
Seamus2

Bodhrans
Bodhráns kommen in verschiedenen Größen und Formen vor. Der Rahmen ist eigentlich immer aus Holz, leider häufig Pressholz, seltener aus Schichtholz. Nachdem früher der Rahmen recht schmal war, kommen nun etwas tiefere Rahmen in Mode, ein Kreuz wird immer seltener eingebaut. Das Fell ist das entscheidende Element einer Trommel und bei der Bodhrán wird vorwiegend Ziegenfell verwendet. Aber auch andere Felle wie Kalb, Hirsch, Greyhound und sogar Känguruh und Emu sind schon zum Einsatz gekommen. Ein besonderes Fell ist das Lambegfell aus dem Norden Irlands. Hierbei handelt es sich auch um Ziegenfell, welches aber eigentlich für die Lambegtrommel, eine große Trommel, die bei Paraden in Nordirland gespielt wird, hergestellt wurde. Das Lambegfell eignet sich aber auch hervorragend für Bodhráns.

Die Bodhrán wird natürlich am häufigsten in der irischen Musikszene eingesetzt. Dort genießt sie manchmal einen zweifelhaften Ruf, dass es einfacher aussieht, auf einer Trommel zu schlagen, als komplizierte Melodien auf einer Geige zu spielen. Dennoch bedarf es viel Rhythmusgefühl und Einfühlungsvermögen, damit man auf eine irischen Session willkommen ist. Außerdem sollte man die Melodien (Tunes) kennen und sie zu begleiten wissen. Solche Dinge werden auf Workshops gelehrt, die es inzwischen zahlreich in Deutschland gibt. Diese Workshops und die gestiegene Qualität auch der Einsteigertrommeln haben dazu beigetragen, dass es die Reputation langsam besser wird.
Aber auch außerhalb der irischen traditionellen Musik erfreut sich die Bodhrán als Schlagzeug für unterwegs immer mehr an Beliebtheit.
Session

Lambeg Fell

Das Lambegfell ist ein besonderes Fell aus Nordirland. Diese Felle werden eigentlich für die Lambeg Trommel produziert.

  • LambegtrommelDie Lambeg Drum ist eine nordirische, mit zwei Rohrstöcken gespielte Große Trommel. Sie wird wie andere große Trommeln senkrecht vor der Brust getragen. Ihr Durchmesser beträgt im Durchschnitt 90 cm, die Tiefe 65 cm. Verwendet wird sie besonders bei Paraden nordirischer Protestanten wie dem Oranier-Orden.
    Die Lambeg Drum kam wahrscheinlich im 17. Jahrhundert mit englischen Siedlern oder mit der Armee Wilhelms von Oranien nach Nordirland. Sie entwickelte sich vermutlich aus der Militärtrommel jener Zeit, die in Nordirland nach und nach immer größer gebaut wurde.Sie ist benannt nach dem Dorf Lambeg im County Antrim.
    Wer ausführliche Informationen zur Lambeg Trommel sucht, wird hier und hier fündig, auch auf youtube gibt es diverse Videos.

    Auf das Bild klicken für eine größere Darstellung

Die Felle werden nach jahrhundertealter Tradition, die in den Gerberfamilien von Generation zu Generation weitergereicht wird, behandelt.
Seamus O'Kane hatte als erster die Idee, diese Felle auch für Bodhráns zu verwenden. Durch Ihn haben wir auch den Kontakt zu Tommy Louden, einen der führenden Hersteller für Lambegfelle, herstellen können. Tommy Louden beliefert Christian regelmäßig mit wunderbaren Fellen. (Wer das Bild oben vergrößert, sieht Tommy Loudens Stempel auf dem Fell der Lambegtrommel).

Das Lambegfell hat aus meiner Sicht einzigartige Eigenschaften:Es macht das Spielen einfach zu einem großen Vergnügen, weil es schnell reagiert und ein weites Klangspektrum hat. Für mich heißt das, dass ich sowohl einen traditionellen Sound erzielen kann als auch einen modernen Top End sound. Die Trommel hat genug Obertöne für ein harmonisches Spiel, aber nicht so viele, dass man den Bass nicht auch mal offen anschlagen kann. Wichtig ist mir auch der sehr schöne rebound, der Stick kommt aktiv vom Trommelfell zurück, es ist nicht so weich, dass der Stick darin "versinkt".

Das Lambegfell wird sich in den ersten 3-6 Monaten beim Spielen der Trommel ausgleichen und eingespielt werden. Man merkt am Anfang, dass das Fell sehr schnell auf Änderungen der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit reagiert. Dies bessert sich deutlich nach dem Einspielen, außerdem wird der Bass noch deutlich präsenter. Das alles kann allmählich in den ersten Monaten stattfinden, aber gerade bei den Lambeg Fellen kommt es vor, dass die Änderungen von einem Tag auf den nächsten passieren.

Der Kompressorstimmrahmen

Nach zahlreiche Studiotests mit Frequenzanalysen (s.u.) und Audiovergleichen, sowie Rückmeldungen von Testspielern habe ich mich entschlossen, die RWE mit diesem innovativen Trommelstimmsystem auszustatten.
Beim Kompressorstimmsystem handelt es sich um einen trichterförmigen, verhältnismäßig hohen Fellauflagerahmen, welcher durch seine spezielle Form und Beschaffenheit die Obertonstruktur, und damit das Klangbild der Trommel positiv beeinflusst.
Der Klang einer Kompressortrommel ist definierter, trockener und klarer als der von vergleichbaren Trommeln mit klassischem Stimmsystem. Das bedeutet, dass sich diese Trommeln  im Umfeld von mehreren Instrumenten akustisch besser durchsetzen ohne dabei "laut" oder "dominant" zu wirken.
Hervorragend zeichnen sich Kompressortrommeln ebenfalls im Studio und generell bei mikrophoniertem Einsatz z.B. auf der Bühne aus.
Da das gesamte Obertonverhalten dadurch strukturierter und geordneter wird ist ein übermäßiges Wummern im Bassbereich unterdrückt, somit läßt sich die RWE sehr leicht abmischen.
Neben dem positiven Einfluss auf den Klang bietet der neue Stimmrahmen einen weiteren Vorteil. Die trichterförmige Ausarbeitung des Innenrahmens fügt sich ergonomisch an die Fellhand und vermittelt so ein sehr angenehmes Spielgefühl.
Die Stimmschraubenaufnahme wurde konsequenterweise von einzelnen Spannblöcken in einen umlaufenden Rahmen geändert.

  • Kompressorstimmsystem
    Komfortable Handhaltung
  • Blick in die RWE mit Kompressorstimmsystem
  • Blick in die RWE mit Kompressorstimmsystem

I've been playing the drum loads and my overall impression is that mic'ed up the bottom end seems more controllable (i.e. Not so boomy),fairly even across the range…
...
One difference not sound related that I do prefer is the funnel shape of the tuning rim makes it more comfortable to play. Small thing, but does make a difference.

Martin O`Neill nachdem er eine Trommel mit Kompressorstimmrahmen gespielt hat, ohne zu wissen, was die Intention des Tests war.

Details zu den Studioanalysen:
Vergleicht man die Obertonstruktur einer klassischen Bodhrán mit der einer Kompressortrommel, so stellt man fest, dass die Kompressortrommel eine klarere, geordnetere Frequenzstruktur besitzt. Die einzelnen Teiltöne (Partialtöne) sind schärfer gezeichnet und oft werden undefinierte Obertonbereiche zu einem definierten Oberton komprimiert.
Auf den beiden rechten oberen Bildern sehen Sie das Frequenzbild einer RWE mit neuem, also noch nicht eingespieltem Trommelfell. Beim oberen Bild handelt es sich um das herkömmliche Stimmsystem, beim unteren Bild wurde das neue Kompressorstimmsystem aufgezeichnet.
Die Kurven zeigen an welche Frequenz wie stark im gesamten Tonumfang präsent ist. Die Spitzen stellen somit die einzelnen Teiltöne, also den Grundton mit den Obertönen dar.
Je schärfer und deutlicher die Teiltöne sind, desto mehr bewegt sich der Gesamtklang in Richtung "definierter Ton" und weg vom einfachen "Geräusch".
Zum Vergleich, und zur Verdeutlichung wie extrem sich die Obertonstruktur mit dem Kompressorstimmsystem der Trommel verändert, sehen Sie unter den beiden Trommelfrequenzbildern die Obertonstruktur einer Gitarre.
Die Frequenzbilder der Trommeln wurden mit aufgehängten, frei schwingenden Trommeln gemacht.
Weitere Frequenzbilder von verschiedenen Trommelmodellen, Trommelfellen und unterschiedlichen Linke-Hand-Techniken (frei schwingend, offene Spielweise, Bass, Mitte, Oktave, Pushed, hohes Plopp) werden in Kürze in einem pdf Dokument zur Verfügung stehen. Ein Klick auf die Bilder vergrößert diese.

rwealt

RWEneu

Gitarre A

Die RWE

RWEchange

In klassischem Design in 40 cm und 37cm Durchmesser. Mit RWE - Lambeg Fell undKompressorstimmrahmenausgestattet, welche für eine bislang nicht gekannte Soundqualität sorgen! NEU: Jetzt mit IsolatHED Stimmrahmen! Das ChangeHed Fellhaltesystem der RWEchange ermöglicht es, Fell und Stimmrahmen komplett auszutauschen. Infos, inklusive Video, hier!

CD 'Bodhran Insight'

CD Cover"the best frame drum recording I have heard in many years!"
Mit „Bodhrán Insight" haben wir eine CD mit 18 Stücken produziert, bei denen wir als Musiker mitgespielt haben. Im ausführlichen Booklet erklären wir, was wir bei jedem Stück spielen, so dass man einen Einblick in die Spielweise und Technik erhält.
Alle Infos und Hörproben gibt es hier
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