Der Kompressorstimmrahmen

Nach zahlreiche Studiotests mit Frequenzanalysen (s.u.) und Audiovergleichen, sowie Rückmeldungen von Testspielern habe ich mich entschlossen, die RWE mit diesem innovativen Trommelstimmsystem auszustatten.
Beim Kompressorstimmsystem handelt es sich um einen trichterförmigen, verhältnismäßig hohen Fellauflagerahmen, welcher durch seine spezielle Form und Beschaffenheit die Obertonstruktur, und damit das Klangbild der Trommel positiv beeinflusst.
Der Klang einer Kompressortrommel ist definierter, trockener und klarer als der von vergleichbaren Trommeln mit klassischem Stimmsystem. Das bedeutet, dass sich diese Trommeln  im Umfeld von mehreren Instrumenten akustisch besser durchsetzen ohne dabei "laut" oder "dominant" zu wirken.
Hervorragend zeichnen sich Kompressortrommeln ebenfalls im Studio und generell bei mikrophoniertem Einsatz z.B. auf der Bühne aus.
Da das gesamte Obertonverhalten dadurch strukturierter und geordneter wird ist ein übermäßiges Wummern im Bassbereich unterdrückt, somit läßt sich die RWE sehr leicht abmischen.
Neben dem positiven Einfluss auf den Klang bietet der neue Stimmrahmen einen weiteren Vorteil. Die trichterförmige Ausarbeitung des Innenrahmens fügt sich ergonomisch an die Fellhand und vermittelt so ein sehr angenehmes Spielgefühl.
Die Stimmschraubenaufnahme wurde konsequenterweise von einzelnen Spannblöcken in einen umlaufenden Rahmen geändert.

  • Kompressorstimmsystem
    Komfortable Handhaltung
  • Blick in die RWE mit Kompressorstimmsystem
  • Blick in die RWE mit Kompressorstimmsystem

I've been playing the drum loads and my overall impression is that mic'ed up the bottom end seems more controllable (i.e. Not so boomy),fairly even across the range…
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One difference not sound related that I do prefer is the funnel shape of the tuning rim makes it more comfortable to play. Small thing, but does make a difference.

Martin O`Neill nachdem er eine Trommel mit Kompressorstimmrahmen gespielt hat, ohne zu wissen, was die Intention des Tests war.

Details zu den Studioanalysen:
Vergleicht man die Obertonstruktur einer klassischen Bodhrán mit der einer Kompressortrommel, so stellt man fest, dass die Kompressortrommel eine klarere, geordnetere Frequenzstruktur besitzt. Die einzelnen Teiltöne (Partialtöne) sind schärfer gezeichnet und oft werden undefinierte Obertonbereiche zu einem definierten Oberton komprimiert.
Auf den beiden rechten oberen Bildern sehen Sie das Frequenzbild einer RWE mit neuem, also noch nicht eingespieltem Trommelfell. Beim oberen Bild handelt es sich um das herkömmliche Stimmsystem, beim unteren Bild wurde das neue Kompressorstimmsystem aufgezeichnet.
Die Kurven zeigen an welche Frequenz wie stark im gesamten Tonumfang präsent ist. Die Spitzen stellen somit die einzelnen Teiltöne, also den Grundton mit den Obertönen dar.
Je schärfer und deutlicher die Teiltöne sind, desto mehr bewegt sich der Gesamtklang in Richtung "definierter Ton" und weg vom einfachen "Geräusch".
Zum Vergleich, und zur Verdeutlichung wie extrem sich die Obertonstruktur mit dem Kompressorstimmsystem der Trommel verändert, sehen Sie unter den beiden Trommelfrequenzbildern die Obertonstruktur einer Gitarre.
Die Frequenzbilder der Trommeln wurden mit aufgehängten, frei schwingenden Trommeln gemacht.
Weitere Frequenzbilder von verschiedenen Trommelmodellen, Trommelfellen und unterschiedlichen Linke-Hand-Techniken (frei schwingend, offene Spielweise, Bass, Mitte, Oktave, Pushed, hohes Plopp) werden in Kürze in einem pdf Dokument zur Verfügung stehen. Ein Klick auf die Bilder vergrößert diese.

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RWEneu

Gitarre A